
Information
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Information.- 1.1:
Aufgaben. - 1.2:
Ausbildung. - 1.3:
RH-Sport.
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Unterstützung. - 3:
Unsere Staffel. - 4:
Einsätze. - 5:
Gästebuch.
Rettungshundearbeit
Den Grundstein zum Einsatz von Hunden zur Suche von Menschen legten sicherlich die Mönche des Hospiz auf dem Großen St. Bernhard in der Schweiz. Sie hielten und züchteten bereits Mitte des 17. Jahrhunderts Hunde, die verirrte oder verschüttete Personen aufspürten und zum Kloster führten.
Der berühmteste aller Lawinenhunde war Barry, der zwischen 1800 und 1812 über 40 Menschen das Leben gerettet hat.
1890 gründete der Leipziger Tiermaler Jean Bungartz den 'Deutschen Verein für Sanitätshunde', hier wurden Hunde in der Flächensuche ausgebildet, um verwundete Soldaten aufzuspüren. Im ersten Weltkrieg leisteten mehr als 4.000 Hunde ihren Dienst als Sanitätshelfer, außerdem wurden Hunde noch als Wächter- oder Meldeläufer eingesetzt. Die Anzahl dieser Hunde steigerte sich, sodass im zweiten Weltkrieg an allen Fronten sogar über 200.000 Hunde im Einsatz waren.
Ende des zweiten Weltkrieges entstand in England aufgrund einer zufälligen Beobachtung eines Hundes, der in den Trümmern eines zerbomten Hauses bellend und scharrend anzeigte, die Idee, Hunde speziell für diese Art der Suche, die Trümmersuche, auszubilden. Mittels dieser Hunde konnten 170 Menschen tot und 35 lebendig unter den Trümmern der durch Bomben zerstörten Häuser geborgen werden. Die erfolgreichsten Hunde wurden mit der "Dikkin-Medaille des Viktoriakreuzes für Tiere" ausgezeichnet.
Auch die letzte Art der Suche, die Wassersuche, hat ihren Ursprung im militärischen Bereich. Im Vietnamkrieg bildete die US-Marine Hunde aus, um unter Wasser befindliche Taucher anzuzeigen. In Deutschland wird die systematische Ausbildung der Wassersuchhunde seit ca. 1988 betrieben. Heutzutage dient die Wassersuche zum lokalisieren von meist ertrunkenen Menschen.

